Soziokratische Organisation – Wir machen es vor

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Mit dem Thema Organisation haben wir uns schon länger befasst und nun ist es so weit, wir haben uns selber in einer soziokratischen Art organisiert.

Wie es dazu kam

Eigentlich war es von Anfang an die Idee, das WORKLIFE.CAMP in einer der Arbeitswelt von morgen passenden Organisationsform zu haben. Wir haben uns aber absichtlich nicht einer bestimmten Struktur unterworfen, weil wir sehen wollten ob das auch funktioniert. Unsere drei Gründungsmitglieder Gregor, Ralf und Marco waren immer der Überzeugung, dass sich unsere Organisationsform automatisch entwickeln wird. In welche Richtung das gehen wird, war aber nicht klar. Während unserem ersten Wirkungsjahr hat sich aber sehr schnell gezeigt, dass es sich dann um eine gleichberechtigte Form handeln musste. Viele von uns beschäftigen sich auch im beruflichen Umfeld mit diesen Themen und wir können auf einen breiten Fundus an Erfahrungen zurück blicken.

Warum Soziokratisch ?

Die Entscheidung gleichberechtigt zu sein, hat uns dann zu dieser Form geführt. Wir möchten aber nicht nur einer Ideologie, einem Model oder so folgen, sondern unsere eigene Form finden und leben. Wenn man sich mit möglichen Organisationsformen beschäftigt, dann kommt man sehr schnell auf die kollegialen Formen die solche Möglichkeiten bieten. Natürlich gibt es noch weitere Formen die man nutzen könnte, doch uns war und ist eine gleichberechtigte Struktur wichtig. So haben wir dann auch ganz schnell bemerkt, dass wir kein “normales” Organigramm erstellen konnten. Wir haben uns dann für ein Kreismodell entschieden, dass wir so leben können. An diesem Modell sieht man sehr schnell, dass es keinen Chef geben wird und wir alle miteinander verbunden sind. Die Kommunikation innerhalb der Kreise und des ganzen WORKLIFE.CAMP wird dadurch eine Herausforderung werden. Wir sind uns aber sicher, dass wir auch diese Herausforderung annehmen und lösen können.

Der Entscheidungsprozess kam nicht automatisch. Eine der besten Werkzeuge, eine solche Entscheidung treffen zu können, waren unsere jahreszeitlichen Treffen. Nach dem dritten Treffen waren wir so weit, eine solche Entscheidung treffen zu können. Unsere Treffen sind stets freiwillig und immer sehr spannend. So führen wir immer ein Speed WORKLIFE.CAMP durch. Dieses zeichnet sich durch kurze Session à 20 Minuten aus. Eine wichtige Komponente ist die Sessionplanung. Wir wissen nie im voraus was wir besprechen, das wird immer klar in der Sessionplanung. Am Frühlingstreffen war dann eben die Session Organisation von Gregor ein Thema. Gesagt, besprochen und am Schluss beschlossen, so schnell kann ein Thema entscheidende Ausrichtungen erlangen. Wir sind es uns als Camper gewohnt so zu arbeiten und vertrauen darauf, dass wir das richtige tun.

worklifecamp-2017

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