Gesundheit – Was ist das?

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Wer achtet eigentlich auf seine Gesundheit? Wenn man die Medien betrachtet, sollte es eigentlich jeder tun. Man kann der vermeintlichen „gesunden“ Ernährung, dem Fitness-Angebot und den modernen Fitness-Trackern uvm. fast nicht mehr entfliehen. Aber irgendwie klappt es doch. Das Thema „Gesundheit“ ist nämlich doch nicht bei allen so präsent, wie es sein könnte. Gesundheit wird unterschiedlich definiert. Aber es geht nicht nur um gesunde Ernährung und ausreichender Bewegung. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Gesundheit ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit und Gebrechen. Es steckt also viel mehr dahinter, als nur gesunde Ernährung und Fitness.

Gesundheit – Unternehmenssache?

Viele Unternehmen beklagen sich über hohe Krankheitskosten, hohe Fluktuationsraten und unzufriedene Mitarbeiter, aber haben Sie sich schon mal damit beschäftigt, wie man dem entgegenwirken kann? Sorgen sich die Unternehmen um die Gesundheit ihrer Mitarbeiter? Sie können behaupten, dass die Arbeitssicherheit und der Arbeitsschutz eingehalten werden. Diese werden aber meist durch Gesetze, Verordnungen und Qualitätsstandards in der Arbeitssicherung und dem Arbeitsschutz vorgeschrieben. Somit sollen Arbeitsverletzungen und Arbeitsunfähigkeit aufgrund von Arbeitsunfällen vermieden und verhindert werden.

Dennoch- wie oben schon gelernt, besteht die Gesundheit auch aus psychischem und sozialem Wohlbefinden. Hat das Unternehmen denn etwa darauf auch einen Einfluss? Klare Antwort: Ja! Und was für einen gravierenden. Der demographische Wandel und der erhöhter Fachkräftemangel sind Gründe dafür, dass fachkräftige, leistungsfähige und somit auch gesunde Mitarbeiter immer wichtiger werden. Also muss man die Ressourcen, die man hat, schonen und nutzen. Dazu gehört es nicht nur, den Mitarbeitern ausreichend Flüssigkeit und einen Apfel am Tag zur Verfügung zu stellen. Aber wie geht das? Dafür sollte sich jedes Unternehmen mit dem BGM beschäftigen.

Gesundheit  – Durch BGM!

In Unternehmen findet dieser Bereich kaum Erwähnung. Wer kann mit denn schon mit den drei Buchstaben „BGM“ etwas anfangen? Seien sie getrost, da sind Sie nicht alleine. Über die Hälfte der Befragten geht es ebenso. Darum wird es an der Zeit, diesem Mysterium ein wenig auf die Spur zu kommen. BGM steht für das „betriebliche Gesundheitsmanagement“. Dabei sind nicht nur der Gesundheitsschutz und die Arbeitssicherheit inbegriffen. Es geht vielmehr um die Gesundheitsförderung und der Prävention. Also das Vorbeugen und Verhindern von phyischen, psyischen und seelischen Erkrankungen. Die Gesundheitsförderung umfasst dabei alle Massnahmen von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und der Gesellschaft, die zur Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz beitragen.

Gesundheit – Wie funktioniert das?

Es braucht also immer alle Seiten der Beteiligten, um zu funktionieren:

  1. Das Verhalten der Mitarbeiter, d.h. den Willen, das Wissen und die Bereitschaft die eigene Gesundheit wahrzunehmen und Angebote anzunehmen, aber auch
  2. das Schaffen von entsprechenden Verhältnissen durch das Unternehmen. Dazu gehört es, dass die Ressourcen bereit gestellt werden, bedarfsgerechte Massnahmen zur Gesundheitsförderung geschaffen werden.

BGM kann also nur funktionieren, wenn das Unternehmen BGM auf Basis der Mitarbeiterbedürfnisse aufbaut und nicht nur alle Mitarbeiter, sondern auch alle Unternehmensbereiche in ihre Entscheidungen mit einbezieht.  Welche Massnahmen das sein können, hängt von den vorhandenen Umständen und den Mitarbeitern selber ab. Welche Massnahmen fallen Ihnen ein? Es kann manchmal ganz einfach sein. Fangen Sie mit kleinen Schritten an. Fragen Sie doch mal Kollegen und Mitarbeiter, was gewünscht wird? Vielleicht ist das ja allein schon die Antwort auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter: in Entscheidungen einbezogen werden und gefragt werden. Und wenn dann die Massnahmen dementsprechend bedarfsgerecht eingeführt werden, dann sind Sie dem Erfolg der gesunden und leistungsfähigen Mitarbeiter schon einen grossen Schritt näher.

Ihnen ist das noch nicht genug und Sie möchten noch mehr über BGM erfahren? Dann hinterlasssen Sie einfach einen Kommentar. Ich bin auch sehr gern daran interessiert, ob das Thema “Gesundheit” bei Ihnen im Unternehmen bereits eine Relevanz hat und was bei Ihnen eventuell schon umgesetzt wird? Vielleicht gebe ich Ihnen dann in den nächsten Beiträgen noch weitere Tipps, was Unternehmen und Mitarbeiter bedürfen. Bleiben Sie dran. :)

Ihre Wiebke

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