Bedürfnisse im Arbeitsleben- was bedeutet das

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Wenn man den guten alten Duden darüber befragt, was Bedürfnisse eigentlich sind, dann bekommt man folgende Antworten:

  1. Wunsch, Verlangen nach etwas; Gefühl, jemandes, einer Sache zu bedürfen, jemanden, etwas nötig zu haben
  2. [materielle] Lebensnotwendigkeit; etwas, was jemand [unbedingt] zum Leben braucht
  3. (veraltet) Notdurft

Es ist also etwas, das immer da ist und elementar ist in einem menschlichen Leben. Selbst Psychologen befassen sich schon lange mit dem Thema und versuchen die Bedürfnisse eines Menschen zu verstehen und zu erklären. Dort wird der Begriff häufig als Zustand oder Erleben eines Mangels beschrieben, der behoben werden möchte und den Drang aufkommen lässt diesem Mangel Abhilfe zu verschaffen. Dieser Drang wird dann als Motivation beschrieben. Wenn man sich mit diesem Thema befasst, kommt man ganz automatisch auf den bekannten Psychologen Abraham Maslow. Wem ist die Bedürfnispyramide nicht bekannt? Ein Streben nach Höherem, nach dem Mehr, sobald sich eine Befriedigung eines Bedürfnisses eingestellt hat. Hätten wir dieses Verlangen nicht, würden Langeweile, Ziellosigkeit und Antriebslosigkeit unser Leben bestimmen.Es ist also menschlich, sogar lebensnotwendig, Bedürfnisse zu haben.

Doch ist das erlebte Glück leider nie von Dauer. Sie werden sogar irgendwann für selbstverständlich gehalten und nicht mehr geschätzt. Dieses Phänomen dürfte vor allem Unternehmer sehr bekannt sein. “Chef, wann bekomme ich eigentlich wieder eine Gehaltserhöhung?” “Chef, mein Urlaub reicht nicht aus, ich brauche mehr Urlaub!” Darum ist es wichtig, für seine Mitarbeiter andere Anreize zu schaffen, um sie bei “Laune” zu halten. Wenn man seine Mitarbeiter mal dazu befragt, was denn eigentlich ihre Bedürfnisse sind, dürfte der eine oder andere Unternehmer eventuell überrascht sein. Es ist nämlich nicht mehr das höhere Gehalt, das schönere Geschäftsauto oder das neueste Handy. Das besitzen sie ja bereits. Nein, laut meiner Umfrage, die wir durchgeführt haben, zeigt sich ein anderes Bild. Spass bei der Arbeit und Wertschätzung führen die Liste deutlich an, während materielle Begehren gar als unwichtig genannt werden. Solange Mitarbeiter Ihrer Arbeit entsprechend entlohnt werden.

Spass bei der Arbeit? Wie stellt man das an?

Tja, das stellt Unternehmer vor eine grosse Herausforderung. Auch darauf gibt die Umfrage eine Antwort: Reden Sie mit Ihren Mitarbeitern. Binden Sie sie in die Entscheidungen mit ein. Das fördert die Gemeinschaft, das Wohlbefinden und die Bereitschaft, die vorhandene Leistung zur rechten Zeit so gut sie können abzurufen.  Denn grundsätzlich kann man froh sein- die meisten Befragten gehen gern zur Arbeit. Dort bringen sie sich gerne ein und sind gerne bereit ihr Wissen und Know-How an andere weiterzugeben. Je mehr Austausch untereinander stattfindet und je mehr Wissen bei den Mitarbeitern vorhanden ist, desto mehr kann ein Mitarbeiter leisten. Und dieses Wissen wird auch noch ohne viel Aufwand vermittelt. Weniger Fehler, weniger Schwund und weniger Leistungsausfälle durch Unwissenheit sind mögliche Resultate. Welches Unternehmen freut sich nicht darüber unnötige Kosten zu vermeiden? Nutzen Sie dieses ungeahnte Potenzial, das in jedem Ihrer Mitarbeiter und Kollegen steckt und sie auch bereit sind zu bringen.

Gemeinsam sind Sie stark.

Wenn Sie möchten, erfahren Sie im nächsten Blog-Artikel mehr darüber, was Mitarbeiter bedürfen.

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