Soziokratische Organisation – Wir machen es vor

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Mit dem Thema Organisation haben wir uns schon länger befasst und nun ist es so weit, wir haben uns selber in einer soziokratischen Art organisiert.

Wie es dazu kam

Eigentlich war es von Anfang an die Idee, das WORKLIFE.CAMP in einer der Arbeitswelt von morgen passenden Organisationsform zu haben. Wir haben uns aber absichtlich nicht einer bestimmten Struktur unterworfen, weil wir sehen wollten ob das auch funktioniert. Unsere drei Gründungsmitglieder Gregor, Ralf und Marco waren immer der Überzeugung, dass sich unsere Organisationsform automatisch entwickeln wird. In welche Richtung das gehen wird, war aber nicht klar. Während unserem ersten Wirkungsjahr hat sich aber sehr schnell gezeigt, dass es sich dann um eine gleichberechtigte Form handeln musste. Viele von uns beschäftigen sich auch im beruflichen Umfeld mit diesen Themen und wir können auf einen breiten Fundus an Erfahrungen zurück blicken.

Warum Soziokratisch ?

Die Entscheidung gleichberechtigt zu sein, hat uns dann zu dieser Form geführt. Wir möchten aber nicht nur einer Ideologie, einem Model oder so folgen, sondern unsere eigene Form finden und leben. Wenn man sich mit möglichen Organisationsformen beschäftigt, dann kommt man sehr schnell auf die kollegialen Formen die solche Möglichkeiten bieten. Natürlich gibt es noch weitere Formen die man nutzen könnte, doch uns war und ist eine gleichberechtigte Struktur wichtig. So haben wir dann auch ganz schnell bemerkt, dass wir kein “normales” Organigramm erstellen konnten. Wir haben uns dann für ein Kreismodell entschieden, dass wir so leben können. An diesem Modell sieht man sehr schnell, dass es keinen Chef geben wird und wir alle miteinander verbunden sind. Die Kommunikation innerhalb der Kreise und des ganzen WORKLIFE.CAMP wird dadurch eine Herausforderung werden. Wir sind uns aber sicher, dass wir auch diese Herausforderung annehmen und lösen können.

Der Entscheidungsprozess kam nicht automatisch. Eine der besten Werkzeuge, eine solche Entscheidung treffen zu können, waren unsere jahreszeitlichen Treffen. Nach dem dritten Treffen waren wir so weit, eine solche Entscheidung treffen zu können. Unsere Treffen sind stets freiwillig und immer sehr spannend. So führen wir immer ein Speed WORKLIFE.CAMP durch. Dieses zeichnet sich durch kurze Session à 20 Minuten aus. Eine wichtige Komponente ist die Sessionplanung. Wir wissen nie im voraus was wir besprechen, das wird immer klar in der Sessionplanung. Am Frühlingstreffen war dann eben die Session Organisation von Gregor ein Thema. Gesagt, besprochen und am Schluss beschlossen, so schnell kann ein Thema entscheidende Ausrichtungen erlangen. Wir sind es uns als Camper gewohnt so zu arbeiten und vertrauen darauf, dass wir das richtige tun.

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Konsultationsprinzip – Der andere Monatslohn

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Wie geht man auf ein Thema ein, dass für viele immer noch nicht gerne besprochen wird – der eigene Monatslohn. Als Beispiel kann man anhand der Firma Vollmer & Scheffczyk sehr gut sehen, wie man durch das Konsultationsprinzip am Ende des Monates seinen eigenen Lohn bestimmen kann. Die Firma von Lars Vollmer befasst sich mit dem Thema Maschinenbau und ist in einer Umgebung tätig, wo nicht gerne über den eigenen Lohn gesprochen wird. Eine Lösung um diesen Zustand in der Branche zu begegnen ist das Konsultationsprinzip.

Lesen Sie hier den ganzen Artikel von Gregor Fröhlich

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Potentiale entdecken, Chancen nutzen

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Kennen Sie eigentlich Ihre Potentiale? Sie wissen, worin Sie stark sind, welche Möglichkeiten in Ihnen stecken und nutzen diese auch voll aus? Herzlichen Glückwunsch. Dann sind Sie dafür zu beneiden. Vermutlich gehören Sie dann zu einer Minderheit. Potenziale hat jeder, irgendwo in sich und warten nur darauf freigeschaufelt zu werden. Fragen Sie mich nur nicht, wo und welche es zu entdecken gibt. Wenn es eine Patentlösung gäbe, dann wäre es ja einfach. Oder haben Sie eine? Dann her damit. Sie gehören nun aber zu den Personen, die ihre Potentiale noch nicht entdeckt haben? Dann gibt es zumindest eine Chance, diese zu entdecken.

Potentiale lassen sich bündeln

In einem worklife.camp stecken nämlich sehr viele Potentiale. Wenn man einmal die Power und Energie eines worklife.camps Session gespürt hat, dann weiss man was Potentiale sind. Jeder hat seine Fähigkeiten und Fertigkeiten. Auch wenn man diese nicht benennen kann, werde die Stärken und Potentiale in einer grösseren Runde erlebbar. So zum Beispiel bei einer Diskussion über die Entwicklung eines neuen Produktes, einer neuen Kreation, einer neuen Unternehmensausrichtung oder einfach nur über eine vermeintliche Schnappsidee:

In einem worklife.camp sind verschiedene Kompetenzen, Fähigkeiten, Stärken gebündelt. Ein Stichwort wird gegeben, wie ein PingPong-Ball springt dieses Wort von Person zu Person und aus einem Wort/einer Idee entwickelt sich ein komplettes Konzept. Der eine, der kreativ tätig ist, fängt an Layout, Name oder Slogan zu entwerfen. Der Theoretiker versucht die ganze Idee kritisch zu beleuchten- Risiken abzuwägen und die Kosten-Nutzen-Frage zu klären oder der Jurist versucht die Rahmenbedingungen abzustecken.

Selbst kein Potential ist ein Potential

Jemand, der scheinbar keinen Beitrag zu leisten vermag, spielt aber genauso eine wichtige Rolle. Denn der fordert Einfachheit und Bodenständigkeit, stellt Fragen und zwingt die Gruppe realistische, nachvollziehbare und vor allem verständliche Argumente zu benennen. Also jeder hat seine Stärken, seine Potentiale. Man muss diese nicht immer benennen können. Es reicht manchmal auch, die Potentiale der anderen für sich zu nutzen. Vielleicht liegt ja genau darin ihr Potential- in der Bündelung, Potentiale anderer zu entdecken. Entdecken Sie Ihr Potential, leben Sie ihr Potential aus oder lassen Sie sich von den Potentialen anderer inspirieren. Besuchen Sie einfach das nächste worklife.camp und nutzen Sie diese Chance. Berichten Sie uns über Ihre Erfahrung mit Potentialen, den Chancen eines worklife.camps. Vielleicht helfen Sie dadurch schon wieder jemand anderen bei der Entdeckung seiner Potentiale.

 

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Arbeitsunfähigkeit vs. Arbeitsfähigkeit

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Krank?- Ich doch nicht. Unfair, oder doch nicht? Es gibt Kollegen/Mitarbeiter, die gefühlt ständig krank sind, während andere vor Gesundheit strotzen. Krank ist, wer nicht in der Lage seiner Arbeit nachzugehen oder sie die Genesung verhindert. Es ist natürlich auch nicht sinnvoll zur Arbeit zu kommen, wenn andere aus Angst vor Ansteckung einen weiten Bogen, um die Bazillen- und Bakterienschleuder machen müssen. Wer krank ist, ist krank. Das ist auch gut und absolut legitim. Die Arbeitsunfähigkeit ist in Unternehmen trotzdem ein ewiges Thema. Es werden Listen erstellt, regelmässige Studien durchgeführt – Warum, wie lang, wie häufig gehen Krankmeldungen ein. Studien belegen, dass mehr als die Hälfte aller Beschäftigten mindestens eine Arbeitsunfähigkeit hatte. Man muss nicht sagen, dass das natürlich auch mit erheblichen Kosten verbunden ist. Sei es für das Unternehmen durch Arbeitsausfälle, Produktionsausfälle und nicht zu vergessen- die Doppelbelastung für die Kollegen. Die Leistungsbezüge der Krankenkasse drohen auch regelmässig zu steigen. Also es gibt genug Gründe, sich darüber zu ärgern und Druck auf die Mitarbeiter auszuüben. Wer krank ist, ist eine Belastung fürs Unternehmen. Darum quält man sich auch schon das eine oder andere mal zur Arbeit. Wer ist nicht schon mit dicker Nase und krächzender Stimme bei der Arbeit erschienen?

Wenn aus der Krankheit eine Studie wird

Aber wenn man den Studien Glauben schenken darf, dann sind genau solche Ausfälle gar nicht das Problem der Krankenstände. Es sind vielmehr die Krankheiten, die einen längeren Arbeitsausfall verursachen. Zu nennen sind da zum einen die Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems an erster Stelle, gefolgt –je nach Studie- Krankheiten des Atmungssystems und psychische Erkrankungen, die auch gleichzeitig die längste und kostenintensivste Erkrankung darstellt. Wenn man sich die Studien anschaut, dann kann man über die Arbeitsunfähigkeit viele Daten finden, diverse Tabellen anschauen und verschiedenste Mutmassungen über die Ursachen finden. Aber warum muss man sich so ausgiebig mit der Arbeitsunfähigkeit befassen und womöglich Unmut und Angst vorm Krank sein verbreiten? Wäre es da nicht viel gescheiter, sich der Arbeitsfähigkeit zu widmen? Es gibt weniger Studien darüber, warum es welche gibt, die sich nie/selten krankmelden, also einfach nicht krank werden. Dabei ist das doch eine viel schönere Studie. Aber woran mag es denn nun liegen, dass jemand gesünder bzw. arbeitsfähiger ist als andere? Liegt es an der Lebensweise? Ernährung? Sport? Persönlicher Umgang mit Belastungen und Stress? Also was ist bei denen anders, als bei denen, die eher labiler sind und diese Fähigkeiten nicht haben?

Arbeitsunfähigkeit vs. Arbeitsfähigkeit

Dann beschäftigen wir uns doch mal mit der Arbeitsfähigkeit. Bei der Arbeitsfähigkeit geht es um die „Summe von Faktoren, die eine Frau oder einen Mann in einer bestimmten Situation in die Lage versetzten, eine gestellte Aufgabe erfolgreich zu bewältigen.“ Es gibt also verschiedene Faktoren, die dafür verantwortlich sind, dass eine Arbeit erledigt werden kann. Nur weil jemand seine Arbeit nicht schafft, heisst es nicht, dass er arbeitsunfähig ist. Es hängt vielmehr mit den Anforderungen, der Gestaltung und den Bedingungen am Arbeitsplatz und Unternehmen zusammen, ob und wie die Arbeit bewältigt werden kann. Machen sich Unternehmen darüber Gedanken? Was kann getan werden, um die Arbeitsanforderungen den Möglichkeiten und der Arbeitskraft anzupassen, um die Arbeitsfähigkeit zu erhalten? Anders oder einfacher ausgedrückt: Welche Arbeit entspricht den körperlichen, geistigen, seelischen und sozialen Fähigkeiten? Die Frage danach, ob der jetzige Arbeitsplatz auch tatsächlich der richtige ist, ist dabei sicher angebracht. Das Unternehmen kann dabei direkten Einfluss nehmen und jeden seiner Mitarbeiter dabei unterstützen, wenn es sich auf folgende Handlungsfelder konzentriert:

  • Gesundheitsvorsorge (z.B. durch regelmässige Check-Ups das Bewusstsein fördert)
  • Berufliche Entwicklungsmöglichkeiten und Kompetenzentwicklung (z.B. durch Fort- und Weiterbildungsangeboten)
  • Führung, Betriebsklima und Arbeitsorganisation (gesunde, mitarbeiterorientierte Führung, Einbindung der Mitarbeiter in Unternehmensentscheidungen
  • Arbeitsbedingung (z.B. durch individuelle Arbeitsplatzgestaltung, freie Arbeitszeitenregelung)

Das ist natürlich eine große Aufgabe fürs Unternehmen und sicher nicht leicht alles so ohne weiteres umzusetzen, aber es ist sicher schon eine Frage der Einstellung und der Unternehmensführung, sich der Gesundheit zu widmen, statt sich ständig mit der Krankheit auseinanderzusetzen. Es ist doch viel angenehmer sich und die Mitarbeiter so zu entwickeln und zu fördern, dass es allen ermöglicht wird, ihre Arbeit ihren Kräften und Fähigkeiten entsprechend auszuführen. Dann kann man sich vielleicht zukünftig die Studien über die Arbeitsunfähigkeit sparen und sich lieber der Fragen widmen, was man im Unternehmen noch alles tun kann, um die Mitarbeiter und Arbeitsfähigkeit weiter zu fördern und zu erhalten.

Wie würden Sie sich eine Studie über die Arbeitsfähigkeit vorstellen? Was sollte Ihrer Meinung nach in der Studie auftauchen und untersucht werden? Oder ist diese Sichtweise zu blumig, zu optimistisch?

Geben Sie uns dazu gerne Ihr Feedback. Wir sind gern die ersten, die sich an den neuen Studien beteiligen.:)

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Die Reise, (d)eine Mission

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Jeder von uns hat sich schon mal auf eine Reise begeben, egal wann, ob kurz oder lang, ob weit ob fern. Völlig irrelevant. Entscheidend ist doch immer der Grund oder der Zweck dieser Reise. Der eine sucht nach Erholung, der andere möchte Abenteuer erleben oder einfach nur seine Familie/Freunde besuchen, die er schon lange nicht mehr gesehen hat. Es gibt also immer einen Sinn oder ein Ziel einer Reise. Nur ist dieser bei jedem unterschiedlich.

Die Reise als Mission

Doch letztendlich wird jeder bereits im Vorfeld Vorbereitungen treffen, die Reise planen, Tickets buchen und den Koffer der Destination und dem Anlass entsprechend packen. Man bereitet sich also darauf, immer mit dem klaren Ziel vor Augen. Man entwickelt vielleicht sogar eine Spannung, eine Vorfreude. Kennen Sie das auch? Man hüpft durch die Gegend, erzählt allen von der bevorstehende Reise. Das ganze Umfeld wird in die Reise mit einbezogen. Sie versuchen vielleicht auch das Umfeld davon zu überzeugen, warum das Reiseziel so erholsam, spannend, schön oder einfach eine Reise wert ist. Sie selber wollen sich und anderen zeigen, welchen Nutzen Sie aus dieser Reise ziehen und warum auch andere diese Reise durchführen sollten. Sie stecken andere mit Ihrer Begeisterung an.

Ein Unternehmen begibt sich auf eine Reise

Genauso sollte es doch eigentlich auch in einem Unternehmen sein. Jedes Unternehmen begibt sich bei seiner Gründung auf eine Reise. Es werden Vorbereitungen getroffen, Ziele gesteckt, eine Strategie entworfen und das Unternehmen dem Produkt entsprechend aufgebaut. Der Gründer ist in der Regel mit vollem Eifer dabei, denn er weiss ja, wofür er es tut. Seine Ziele weisen ihm den Weg.

Mission nach aussen tragen

Er möchte nun auch andere von diesem Ziel überzeugen. Er versucht seine innere Überzeugung, seine Erwartungen und sein Herz nach aussen zu präsentieren und andere anzustecken – und dadurch Mitarbeiter und Kunden gewinnen. Doch ist jedes Unternehmen/jeder Unternehmer so voller Eifer und Elan? Kann er mit seinen Zielen auch andere anstecken?

Ohne Ziele, keine Mission

Was würde denn passieren, wenn das ein Unternehmen seine Ziele- seine Mission nicht kennt? Dann würde er ziellos auf seiner Reise umherirren. Vielleicht verschiedene Orte ansteuern ohne zu wissen, warum er an diesem Ort ist, wie lang er bleibt und was er dort anfangen soll. Es braucht also zu jeder Reise, zu jedem Unternehmen eine Mission. Welcher Zweck oder Auftrag soll erfüllt werden für einen selber und für andere? Wie ist es mit Ihnen? Kennen Sie Ihre Mission? Worin steckt Ihr Eifer? Mit was können Sie anderen von sich überzeugen?

Wir sind sehr gespannt, womit Sie uns überzeugen. Schreiben Sie uns Ihre Mission. ☺

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Gesundheit – Was ist das?

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Wer achtet eigentlich auf seine Gesundheit? Wenn man die Medien betrachtet, sollte es eigentlich jeder tun. Man kann der vermeintlichen „gesunden“ Ernährung, dem Fitness-Angebot und den modernen Fitness-Trackern uvm. fast nicht mehr entfliehen. Aber irgendwie klappt es doch. Das Thema „Gesundheit“ ist nämlich doch nicht bei allen so präsent, wie es sein könnte. Gesundheit wird unterschiedlich definiert. Aber es geht nicht nur um gesunde Ernährung und ausreichender Bewegung. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Gesundheit ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit und Gebrechen. Es steckt also viel mehr dahinter, als nur gesunde Ernährung und Fitness.

Gesundheit – Unternehmenssache?

Viele Unternehmen beklagen sich über hohe Krankheitskosten, hohe Fluktuationsraten und unzufriedene Mitarbeiter, aber haben Sie sich schon mal damit beschäftigt, wie man dem entgegenwirken kann? Sorgen sich die Unternehmen um die Gesundheit ihrer Mitarbeiter? Sie können behaupten, dass die Arbeitssicherheit und der Arbeitsschutz eingehalten werden. Diese werden aber meist durch Gesetze, Verordnungen und Qualitätsstandards in der Arbeitssicherung und dem Arbeitsschutz vorgeschrieben. Somit sollen Arbeitsverletzungen und Arbeitsunfähigkeit aufgrund von Arbeitsunfällen vermieden und verhindert werden.

Dennoch- wie oben schon gelernt, besteht die Gesundheit auch aus psychischem und sozialem Wohlbefinden. Hat das Unternehmen denn etwa darauf auch einen Einfluss? Klare Antwort: Ja! Und was für einen gravierenden. Der demographische Wandel und der erhöhter Fachkräftemangel sind Gründe dafür, dass fachkräftige, leistungsfähige und somit auch gesunde Mitarbeiter immer wichtiger werden. Also muss man die Ressourcen, die man hat, schonen und nutzen. Dazu gehört es nicht nur, den Mitarbeitern ausreichend Flüssigkeit und einen Apfel am Tag zur Verfügung zu stellen. Aber wie geht das? Dafür sollte sich jedes Unternehmen mit dem BGM beschäftigen.

Gesundheit  – Durch BGM!

In Unternehmen findet dieser Bereich kaum Erwähnung. Wer kann mit denn schon mit den drei Buchstaben „BGM“ etwas anfangen? Seien sie getrost, da sind Sie nicht alleine. Über die Hälfte der Befragten geht es ebenso. Darum wird es an der Zeit, diesem Mysterium ein wenig auf die Spur zu kommen. BGM steht für das „betriebliche Gesundheitsmanagement“. Dabei sind nicht nur der Gesundheitsschutz und die Arbeitssicherheit inbegriffen. Es geht vielmehr um die Gesundheitsförderung und der Prävention. Also das Vorbeugen und Verhindern von phyischen, psyischen und seelischen Erkrankungen. Die Gesundheitsförderung umfasst dabei alle Massnahmen von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und der Gesellschaft, die zur Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz beitragen.

Gesundheit – Wie funktioniert das?

Es braucht also immer alle Seiten der Beteiligten, um zu funktionieren:

  1. Das Verhalten der Mitarbeiter, d.h. den Willen, das Wissen und die Bereitschaft die eigene Gesundheit wahrzunehmen und Angebote anzunehmen, aber auch
  2. das Schaffen von entsprechenden Verhältnissen durch das Unternehmen. Dazu gehört es, dass die Ressourcen bereit gestellt werden, bedarfsgerechte Massnahmen zur Gesundheitsförderung geschaffen werden.

BGM kann also nur funktionieren, wenn das Unternehmen BGM auf Basis der Mitarbeiterbedürfnisse aufbaut und nicht nur alle Mitarbeiter, sondern auch alle Unternehmensbereiche in ihre Entscheidungen mit einbezieht.  Welche Massnahmen das sein können, hängt von den vorhandenen Umständen und den Mitarbeitern selber ab. Welche Massnahmen fallen Ihnen ein? Es kann manchmal ganz einfach sein. Fangen Sie mit kleinen Schritten an. Fragen Sie doch mal Kollegen und Mitarbeiter, was gewünscht wird? Vielleicht ist das ja allein schon die Antwort auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter: in Entscheidungen einbezogen werden und gefragt werden. Und wenn dann die Massnahmen dementsprechend bedarfsgerecht eingeführt werden, dann sind Sie dem Erfolg der gesunden und leistungsfähigen Mitarbeiter schon einen grossen Schritt näher.

Ihnen ist das noch nicht genug und Sie möchten noch mehr über BGM erfahren? Dann hinterlasssen Sie einfach einen Kommentar. Ich bin auch sehr gern daran interessiert, ob das Thema “Gesundheit” bei Ihnen im Unternehmen bereits eine Relevanz hat und was bei Ihnen eventuell schon umgesetzt wird? Vielleicht gebe ich Ihnen dann in den nächsten Beiträgen noch weitere Tipps, was Unternehmen und Mitarbeiter bedürfen. Bleiben Sie dran. :)

Ihre Wiebke

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Bedürfnisse im Arbeitsleben- was bedeutet das

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Wenn man den guten alten Duden darüber befragt, was Bedürfnisse eigentlich sind, dann bekommt man folgende Antworten:

  1. Wunsch, Verlangen nach etwas; Gefühl, jemandes, einer Sache zu bedürfen, jemanden, etwas nötig zu haben
  2. [materielle] Lebensnotwendigkeit; etwas, was jemand [unbedingt] zum Leben braucht
  3. (veraltet) Notdurft

Es ist also etwas, das immer da ist und elementar ist in einem menschlichen Leben. Selbst Psychologen befassen sich schon lange mit dem Thema und versuchen die Bedürfnisse eines Menschen zu verstehen und zu erklären. Dort wird der Begriff häufig als Zustand oder Erleben eines Mangels beschrieben, der behoben werden möchte und den Drang aufkommen lässt diesem Mangel Abhilfe zu verschaffen. Dieser Drang wird dann als Motivation beschrieben. Wenn man sich mit diesem Thema befasst, kommt man ganz automatisch auf den bekannten Psychologen Abraham Maslow. Wem ist die Bedürfnispyramide nicht bekannt? Ein Streben nach Höherem, nach dem Mehr, sobald sich eine Befriedigung eines Bedürfnisses eingestellt hat. Hätten wir dieses Verlangen nicht, würden Langeweile, Ziellosigkeit und Antriebslosigkeit unser Leben bestimmen.Es ist also menschlich, sogar lebensnotwendig, Bedürfnisse zu haben.

Doch ist das erlebte Glück leider nie von Dauer. Sie werden sogar irgendwann für selbstverständlich gehalten und nicht mehr geschätzt. Dieses Phänomen dürfte vor allem Unternehmer sehr bekannt sein. “Chef, wann bekomme ich eigentlich wieder eine Gehaltserhöhung?” “Chef, mein Urlaub reicht nicht aus, ich brauche mehr Urlaub!” Darum ist es wichtig, für seine Mitarbeiter andere Anreize zu schaffen, um sie bei “Laune” zu halten. Wenn man seine Mitarbeiter mal dazu befragt, was denn eigentlich ihre Bedürfnisse sind, dürfte der eine oder andere Unternehmer eventuell überrascht sein. Es ist nämlich nicht mehr das höhere Gehalt, das schönere Geschäftsauto oder das neueste Handy. Das besitzen sie ja bereits. Nein, laut meiner Umfrage, die wir durchgeführt haben, zeigt sich ein anderes Bild. Spass bei der Arbeit und Wertschätzung führen die Liste deutlich an, während materielle Begehren gar als unwichtig genannt werden. Solange Mitarbeiter Ihrer Arbeit entsprechend entlohnt werden.

Spass bei der Arbeit? Wie stellt man das an?

Tja, das stellt Unternehmer vor eine grosse Herausforderung. Auch darauf gibt die Umfrage eine Antwort: Reden Sie mit Ihren Mitarbeitern. Binden Sie sie in die Entscheidungen mit ein. Das fördert die Gemeinschaft, das Wohlbefinden und die Bereitschaft, die vorhandene Leistung zur rechten Zeit so gut sie können abzurufen.  Denn grundsätzlich kann man froh sein- die meisten Befragten gehen gern zur Arbeit. Dort bringen sie sich gerne ein und sind gerne bereit ihr Wissen und Know-How an andere weiterzugeben. Je mehr Austausch untereinander stattfindet und je mehr Wissen bei den Mitarbeitern vorhanden ist, desto mehr kann ein Mitarbeiter leisten. Und dieses Wissen wird auch noch ohne viel Aufwand vermittelt. Weniger Fehler, weniger Schwund und weniger Leistungsausfälle durch Unwissenheit sind mögliche Resultate. Welches Unternehmen freut sich nicht darüber unnötige Kosten zu vermeiden? Nutzen Sie dieses ungeahnte Potenzial, das in jedem Ihrer Mitarbeiter und Kollegen steckt und sie auch bereit sind zu bringen.

Gemeinsam sind Sie stark.

Wenn Sie möchten, erfahren Sie im nächsten Blog-Artikel mehr darüber, was Mitarbeiter bedürfen.

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